Methoden
1. Self Boundary Awareness schafft Raum
Der Umgang mit unseren persönlichen Grenzen bestimmt, wie soziale Beziehung gelingt. Wer nie gelernt hat, Grenzen setzen zu dürfen oder immer wieder erlebt, dass Grenzen missachtet werden, kann zwischenmenschliche Kontakte als Herausforderung oder Bedrohung empfinden. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen und dem persönlichen Innenraum unterstützt Sie darin, respekvoll und achtsam für sich selbst zu sorgen.
Das Self Boundary Awareness Training SBAT nach Klaus Blaser richtet den Fokus auf den achtsamen Umgang mit den eigenen Grenzen. Während acht Wochen setzen Sie sich anhand der Metapher des "inneren Gartens" mit Ihrer Ich-Grenze und Ihrem Innenwelt auseinander.
- Sie üben, Ihre persönlichen Grenzen zu erkennen und zu schützen
- Sie kommen in Kontakt mit Ihrer Innenwelt - Ihrem Garten
- Sie ergründen wiederkehrende Interaktionsmuster und gestalten diese bewusster
- Sie lernen wahrzunehmen, wann Sie in Verbindung mit sich selbst sind und wann nicht
2. Körperzentrierte psychologische Beratung lüftet Verborgenes
Sämtliche Erlebnisse eines Menschen werden sowohl im Körper, als auch im Geist gespeichert. So kann uns zum Beispiel ein Duft schlagartig in die Kindheit zurückversetzen. Dies macht sich die körperzentrierte psychologische Beratung zu Nutze.
- Ganzheitlich: Körperzentrierte Beratung betrachtet den Menschen als mehrdimensionales Wesen. Geprägt von seiner Geschichte und dem sozialen Umfeld.
- Körperzentriert: Der Zugang zu Belastendem über Körperarbeit durchbricht das intellektuelle Gedankenkarussell. Sie erfahren sich in Ihrem Körper – selbstbewusst, selbstkompetent.
- Kreativ: Zukunftsvisionen, innere Bilder, Malen oder einfache Yogaübungen ermöglichen neue Einsichten.
- Ressourcenorientiert: Was sind Ihre Stärken? Wo können Sie auftanken? Wie haben Sie Schwierigkeiten bereits gemeistert?
Vorhandene Ressourcen stärken bringt neue Lebensfreude.
Die körperzentrierte Beratung aktiviert das Körpergedächtnis. So können Sie einen Zugang zu Ihren Themen erhalten, welcher über den Intellekt nicht möglich ist.
3. Arbeit mit inneren Anteilen, den Ego-States
Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen inneren Anteilen oder Stimmen macht individuelle Verhaltensmuster sichtbar.
Ich werde immer verlassen! Ich genüge nicht! Ich darf mich nicht wehren! Ich muss es allein schaffen! Ich bin schuld! Ich bin dumm! Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden!
Kennen Sie solche negativen Glaubenssätze, welche Ihr Handeln oft auch unbewusst beeinflussen?
Das Erkennen versteckter Verhaltensmuster ist die Voraussetzung um sie verändern zu können.
- Welche Stimmen diskutieren in mir?
- Kann ich meine Verhaltensmuster verändern?
- Warum gerate ich immer in die gleichen Situationen?
- Wieso fallen mir Entscheidungen schwer?
Mal fühle ich mich stark wie eine Löwin, mal schutzbedürftig wie ein Rehkitz. Wer seine inneren Stimmen kennt, kann aktiv eingreifen und das Steuer selbst in die Hand nehmen.
Werden Sie selbst bestimmt und entscheidungsfähig.
4. Probleme lösen mit systemischer Aufstellung
Mit Figuren stellen Sie Ihre Situation auf dem Systembrett dar.
Unter meiner Anleitung erfahren Sie diese aus einer neuen Perspektive. Damit zeigen sich neue Sichtweisen auf die Thematik, aus denen Sie neue Handlungsweisen entwickeln können.
Jeder Aufstellung geht ein persönliches Gespräch voraus. Dabei werden die individuelle Situation des Klienten beleuchtet und zu klärende Themen umrissen. Aufstellungsthemen sind so vielfältig wie die Menschen. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt:
- Familie
- Partnerschaft
- Arbeitsteam
- Gefühle wie Wut, Trauer, Antriebslosigkeit oder Angst
- Krankheit oder einzelne Symptome
- Körperorgane
- Was immer Sie beschäftigt
Ihr Befinden, Ihre Bedürfnisse und was bei Ihnen anklingt bilden den Kompass, an dem sich die Aufstellung orientiert.
Systemische Beratung – Beratung ohne Ratschlag
In einem wertschätzenden Austausch legen Sie mir Ihr Anliegen dar.
Gemeinsam eruieren wir mögliche Muster, welche zur Problematik geführt haben und diese weiter festigen. Alle Beteiligten sollen verstehen, wie sich die belastende Situation entwickelt hat. Denn wer das Problem kennt, hat den Schlüssel für Lösungsansätze in der Hand.
